Schnarchen entsteht durch eine verengte Stelle im Rachen. Beim Atmen beginnen die Weichteile wie Gaumensegel und Halszäpfchen zu vibrieren und verursachen die Schnarchgeräusche. Zu Engstellen kommt es zum Beispiel durch erschlaffte Rachen- und Zungenmuskeln, eine Fehlstellung des Kiefers, zu viel Fett am Hals bei Übergewicht oder durch verengte Nasengänge.
Verschliessen sich die Atemwege vollständig, dann gibt es Atemaussetzer. Die Folge sind ein massiver Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, eine Reduktion der Herzfrequenz und ein Anstieg des Blutdrucks. Atemaussetzer, die länger als 10 Sekunden dauern, bezeichnet man als Apnoe (griech. „ohne Luft). Diese können über 60 Mal pro Stunde auftreten, behindern den erholsamen, gesunden Schlaf und gefährden die Gesundheit.
